Wettkampf

Ostseeman 113 in Glücksburg

3 Sep , 2018  

oder wie man im „Kleineren“ an etwas „Größerem“ teilnehmen kann.

Vorab, ich liebe den Ostseeman, mit ihm hat vor fünf Jahren alles angefangen. Ich bin imUrlaub für den Schwimmstart freiwillig um 6:00h aufgestanden und habe abends mit meiner Familie an der Ziellinie das Feuerwerk genossen.

Ich bin auch schon den Radpart gefahren (2016) und den Marathon gelaufen (2017). Aber komplett? Da glaub ich meine Grenzen doch zu kennen.

Um so schöner, dass ein Feldauffüller wie ich (hab ich von Moderator Andy -the voice- Kauffmann gelernt, sind im Allgemeinen die Sportler, die nicht unbedingt ums Podium kämpfen, und auch nicht um die ersten Plätz dahinter :))))) ) auch die Möglichkeit hat, das komplette Flair des Ostseeman mitzunehmen. Pasta Party am Freitag, Wettkampfbesprechung und Ostseekids mit der eigenen Tochter am Samstag und dann natürlich der Sonntag…

Nach dem Schwimmstart um 7:00h für die Langdistanzler (keine ging so elegant und entspannt ins Wasser wie Cathrin) konnte ich mich in Ruhe auf meinen eigenen Wettkampf vorbereiten.

Nachdem das Einschwimmen neben der Schwimmzone stattfand, durften die 130 Mitteldistanzler die Wettkampfzone betreten. Der Wettkampf sollte um 9:00h starten, wurde aber um 10 Minuten nach hinten verschoben, damit die letzten Langdistanzler in Ruhe das Wasser verlassen konnten. Wobei diese natürlich durch ein Spalier klatschender und anfeuernder Athleten aus dem Wasser getragen wurden.

Dann endlich, mein eigener Wettkampf… der um 9:10h begann, so gegen 15:47h sein erfolgreiches Ende fand und sich ungefähr so zusammenfassen lässt:

Schwimmen war o.k., wegen der Wellen habe ich leider kaum die Bojen erkannt und etwas zu viel Salzwasser getrunken. Radfahren war schwer, da der Magen etwas mit dem Salzwasser zu kämpfen hatte und der Radfahrer zunehmend mit Wind und etwas Regen. Laufen war zufriedenstellend mit ordentlich Nieselregen und einem bösen Krampf im Oberschenkel, einmal nach Kilometer vier und dann 400m vorm Ziel. Einlauf vor voller Tribüne, inklusive Cheerleaderanimation, der dritte Langdistanzler wurde noch im Ziel erwartet.

Fazit 1:

Zeit war im Rahmen, …ok sieben Minuten langsamer als erwartet … , aber ich habe zwei von drei Zielen erreicht. Ich bin nicht Letzter geworden und habe einen männlichen Athleten meiner Altersklasse hinter mir gelassen. Ziel drei wäre gewesen, vor dem Sieger der Langdistanz anzukommen, aber da wir morgens mit 10 min Verspätung gestartet sind, war schon von Anfang an klar, dass ich das nicht erreichen konnte.

Fazit 2:

Ohne die tolle Unterstüzung durch Britta, Rebekka und Johanna (Familie / inclusive Cola nach der zweiten Radrunde), Anfeuern von Susi (ganz lieben Dank fürs Radfahren und die Fahrten), Jessi, Cathrin, Helga, Karsten und Jan sowie Stefan als Wettkampfrichter, den vielen anderen, mir unbekannten, Helfern, vor allem in der Wechselzone, und den Anfeuerungen durch Moderation und Publikum immer wieder auf der Strecke, wäre das ganze sicher nur halb so schön.

Fazit 3:

Ein perfekter Tag, welcher sicher gerne am Sonntag, den 04.08.2019 wiederholt werden möchte…

Angemeldet bin ich schon!!!

Rainer



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