Spass, Trainingslager

11. SCI-Triathlon-Toskana-Trainingslager

29 Apr , 2019  

11 mal in Folge, und 10 mal hintereinander in Cecina; das ist die Bilanz in Sachen alljährliches zehntägiges Frühjahrstrainingslager für insbesondere junge, aufstrebende Triathleten und „alte Hasen“.

Angefüllt mit einem reichhaltigen Trainingsangebot starteten rund 100 Athleten die intensive Trainingszeit. Das Wetter spielte zunächst eine kalt Rolle, bisweilen mit Regen vermischt. Kalt war es in den Häusern, doch viele hatten vorgesorgt mit Decken und Heizlüftern. Warm wurde es bei frühmorgendlichen Lauf- und Schwimmeinheiten. Besonders heiß ging es zu, als das Wechseltraining für alle Gruppen, außer Erwachsene, auf dem Plan stand. Ausgelaugt und hungrig strebte danach manch junges Talent in die Unterkunft. Es blieb nur wenig Zeit zur Regeneration. Denn auch das Schwimmtraining sollte nicht zu kurz kommen. Und natürlich, wie jeden Tag, die Radausfahrten. Abends zumeist Stabi und Entspannung/Dehnen. Damit waren die Tage wirklich ausgefüllt. Doch neben dem Sport haben alle immer wieder Spiel und Spaß in das Tagesgeschehen einfließen lassen. Die ein oder andere Pizza wurde heißhungrig im Lokal verschlungen und auch das Eisessen kam natürlich nicht zu kurz. Und natürlich gab es auch Ruhetage, die für Ausflüge, Strandspaziergänge und Spiel oder dem Chillen genutzt wurden.

Verantwortlich, wie immer, André, der in diesem Jahr wieder wahre Wunder vollbrachte, um einer schwierigen Anreiseplanung gerecht zu werden. Unterstützung fand er im Landestrainer Carsten, denn auch der SHTU-Kader war wieder mit von der Partie, genau wie der Kader der Hamburger Triathleten mit Landestrainer Freddy. Carsten oblag das Schwimmtraining, gleichwohl fungierte er als Heiler und Retter in der Not, wenn die ein oder andere Verletzung mit nach Hause gebracht wurde. Natürlich ging die Trainingsplanung auf die gemeinsame Rechnung von André und den Landestrainern.

Nicht zu unterschätzen die Unterstützung von Thomas, der in diesem Jahr mit einem 7,5-Tonner anrollte. Er hatte die zeitlich längste Anreise, denn 80 km/h galt es einzuhalten. Im Gepäck fast alle Räder der Athleten, Wunderkisten mit Spielgeräten und Überraschungen und vielem Equipment, das den Aufenthalt wieder einmal komfortabel machte.

Als Radmonteur wieder dabei neben Thomas, Klaus und Hanjo. Schon vor der ersten Ausfahrt hatte er gleich vier Räder zu reparieren. Obwohl man doch meinen sollte, dass die Drahtesel zu Hause einem Check unterzogen würden. Manches hatte vielleicht auch während des Transportes gelitten. Doch Klaus arbeitete sich stets mit Freude und Ruhe durch die Probleme, um schlussendlich dann seine Ausfahrten mit den Erwachsenen genießen zu können.

Nicht unerwähnt bleiben sollen die vielen Guides, ohne die es nicht möglich wäre, in unterschiedlichsten Leistungsgruppen durch die Berge zu fahren. Gerade bei den noch jungen Fahrern (12-16 Jahre) ist viel Aufmerksamkeit und Üben der Fahrtechnik erforderlich. Dies ist nicht nur in dieser Gruppe in diesem Jahr besonders gut gelungen. Leider gab es auch schmerzhafte Stürze verbunden mit zerschlissenem Material, doch der Radgott hatte ein Einsehen mit den Verletzten, alle kamen glimpflich davon.

Drei Highlights kennzeichneten dieses Trainingslager: Das Bergzeitfahren mit abschließender Siegerehrung, die Ehrung von André für 10 Jahre TL in Cecina und die Ausfahrt einiger Erwachsener auf Elba.

In verschiedenen Gruppen reisten alle Richtung La Sassa. Gestartet wurde in zwei Blocks, erst die Jugend, dann die alten Hasen. Niemand vergab sich etwas, alle versuchten das Ziel, 6 km weiter oben, in möglichst schneller Zeit zu erreichen. Und dies sollte dann auch hier und da für Überraschungen sorgen, die André in der Siegerehrung am Abend mit Freude kund tat. Ungewöhnlich und darum sehr schön: es gab für alle Teilnehmer eine Ehrung verbunden mit Sachpreisen. Fynn hatte neben André keine Mühe gescheut Preise und Pokale einzuwerben, was viel Anerkennung und Beifall fand.

Alle Teilnehmer freuten sich außerdem darüber, André für seine langjährige, intensive vorbereitende und manchmal sicherlich auch aufreibende Arbeit für diese Trainingslager in Cecina zu ehren. Auf dankenswerte Initiative unserer externen Teilnehmer aus Mölln und Bad Schwartau kam ein beträchtlicher Geldbetrag zusammen. Gutscheine für Kurzurlaub und Wellness mit der Familie konnten übereicht werden, um die viele Arbeitszeit, die oft von der Familienzeit abgeknapst wird, ein wenig zu kompensieren.

Highlight für eine Gruppe Erwachsener war die schon beinahe traditionelle Reise nach Elba. „Elba rund“ lautete die Devise. Bei schönstem Wetter galt es zwei sehr schwierige Anstiege neben den ganz normalen „kleinen“ Wellen zu bewältigen. Belohnt wurden die Fahrer mit wundervollen Ansichten und Aussichten in lauschige Buchten und hübsche Dörfer. Erschöpft, dennoch fröhlich, erreichten die Fahrer nach 14 Stunden wieder Cecina und hatten auch in den darauffolgenden Tagen noch viel zu berichten.

Freiwasser war im Pool im Übrigen ebenfalls angesagt. Auch hier wurden Trainingseinheiten absolviert. Den einen oder anderen soll man auch im Meer gesichtet haben. Und zur Abkühlung von überanstrengten Muskeln war das Schwimmbad der Anlage einfach nur schön.

Wie in den vergangenen Jahren dürfen nun alle Teilnehmer darauf hoffen, mit guten Ergebnissen bei ihren zukünftigen Starts von diesem wieder einmal trainingsreichen, schweißtreibenden und erfüllten Trainingslager zu profitieren.

Uta

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