Spass, Trainingslager

Trainingswochenende in Malente – 14. bis 16. Juni

25 Jul , 2019  

Unsere erste Trainingseinheit fand auf dem Rad statt. Gut 90 km lagen vor uns, gegen 18 Uhr machten wir uns zu sechst auf den Weg. André hatte für 20.30 Uhr einen Tisch beim Italiener bestellt. Das sollte zu schaffen sein, dachten wir da noch optimistisch ;-) Uta und Tine fuhren mit dem Auto vor und brachten schon mal unser Gepäck und die Getränke für die Zielverpflegung nach Malente. Den Posten des Tourguides übernahm Björn. Über Hohenlockstedt, ging es nach Padenstedt, Neumünster, Bornhöved, Stocksee und über Bosau (!) bis nach Malente. Wir fuhren wenig Hauptstraße und waren somit mehr im Hinterland unterwegs, das landschaftlich extrem schön war. Das Wetter war schwülwarm. Trotz Unwetterwarnung blieben wir von Gewitter, sintflutartigen Regenfällen und stürmischen Böen verschont. Mit ein paar Auswirkungen des Unwetters hatten wir dennoch zu tun: Auf den Straßen lagen viele Zweige und sogar Äste, über dir wir unsere Räder tragen mussten. Da ließ der erste Platten nicht lange auf sich warten. Routinier Björn hatte den Schlauch zwar schnell gewechselt, aber nach 30 Minuten gab´s bereits den Nächsten. Da uns die beiden Platten zeitlich etwas nach hinten warfen, telefonierten wir mit der „Einsatzleitung“ zwecks Pizzabestellung. Noch gingen wir davon aus, diese im Restaurant essen zu können. Die Zeit lief irgendwie davon, ein bisschen verloren wir auch die Orientierung und nutzten am Ende sogar Schotterpisten, um auf dem schnellsten Weg nach Malente zu kommen. Im Halbdunkeln und nach etwa 112 gefahrenen Kilometern erreichten wir endlich das Ziel. Der Italiener hatte leider schon zu, aber Uta und Tine kamen just in time mit acht Pizzakartons um die Ecke, die wir uns bei einem kühlen Weizenbier schmecken ließen.

Für den nächsten Morgen hatte uns André einen lockeren Lauf um den See ins Trainingstagebuch geschrieben. Starkregen und Gewitter zwangen uns allerdings zu einer Planänderung. Der Großteil machte unter Utas Anleitung Stabi-Übungen auf dem Flur, Björn und ich besorgten in der Zwischenzeit neue Ersatzschläuche. Vor dem Mittagsessen stand eine Schwimmeinheit auf dem Plan. Unsere Bundesliga-Jungs Friedrich und Nick übernahmen das Kommando. Neben Technikübungen, probierten wir Schwimmstarts im Wasser, absolvierten Sprinteinheiten und zum Schluss 800 Meter auf einer 33 Meter-Bahn. Uups, wie viele Bahnen sind das eigentlich? Na ja, ein bisschen Denksport und Beschäftigung beim Bahnen ziehen, nahmen wir gerne an ;-) Nach dem Mittagsessen, was sehr lecker und reichhaltig war, durften wir uns etwas ausruhen bis André kam. Von unterwegs kündigte er bereits ein Koppeltraining an. Zunächst ging es mit dem Rad nach Eutin und zurück, anschließend zum Laufen um den See inklusive Lauf ABC. Abends aßen wir gemeinsam mit den Bundesliga-Jungs, wie soll es anders sein, beim Italiener. André bestellte als Vorspeise Pizza, da es bei den Jungs vor einem Wettkampf so Brauch ist. Helga und ich waren von diesem Brauch so begeistert, dass wir diesen bei uns auch einführen wollen. Jetzt brauchen wir nur noch eine Mannschaft ;-)

Am Sonntagmorgen folgten wir unseren Bundesligisten zum Anfeuern nach Eutin. Auch ohne Rasseln und andere ohrenbetäubende Stimmungsmacher waren wir nicht zu überhören und brachten die Jungs damit mindestens ein bis zwei Plätze weiter nach vorn ;-)

Nach dem Mittagessen machten wir uns mit dem Rad auf den Heimweg. In der unkommunikativen Einerreihe und Kopf nach unten ging es im flotten Trainingstempo zurück nach Hause. Das Ziel wurde nach 90 Kilometern und vor Einbruch der Dunkelheit sowie ohne Materialverluste erreicht. Geht doch!

Fazit: Ein geniales Wochenende, das wir gerne wiederholen möchten. Danke an André, die Jungs und den weltbesten Tourguide Björn! Wir freuen uns schon auf das nächste Mal und besonders auf die Pizza als Vorspeise.

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