Wettkampf

SCI-Tri-Oldies haben den OstseeMan gerockt

18 Aug , 2019  

Da kam Freude auf: OstseeMan113 und OstseeMan, in beiden Wettbewerben hatten wir in diesem Jahr eine Vielzahl an Startern, insbesondere auf der derzeit bei uns sehr beliebten Mitteldistanz. Dieses Format kommt vielen Agegroupern sehr entgegen, kann man doch seine Stärken klar ausspielen, während die Schwächen nicht so ins Gewicht fallen.

Auch eine Langdistanzstaffel war in diesem Jahr wieder unter der Ägide von Cathrin, die wie immer kräftig die Werbetrommel für Glücksburg und seinen Triathlon gerührt hatte, dabei. Es starteten früh am Morgen zunächst die Langdistanzler ins leicht kabbelige Wasser, umgeben von den startbereiten Mitteldistanzlern und einer unglaublichen Vielzahl von Fans.

Unsere LD-Staffel hatte die Aufstellung Cathrin, Susi und Petra. Petra Pomykala nicht mehr allen SCI`lern bekannt, hat Erfahrungen auf der Langdistanz und lief ihren Marathon in 3:55 Std. wie ein Uhrwerk, Runde um Runde mit gazellenartiger Leichtigkeit. Susi, in diesem Jahr absolut in Topform auf dem Rad, konnte ihre Bestmarke auf diesem Kurs um gute zwanzig Minuten verbessern und reichte den Transponder nach nur 5:42 Stunden weiter. In gewohnter Manier stieg Cathrin ins Wasser, auch wenn sie inzwischen der Routinier in Glücksburg auf dieser Schwimmstrecke ist, war auch ihr Adrenalin auf dem Höhepunkt. Sie verließ nach 1:20 Stunde das Wasser und hatte einen langen Tag vor sich, angefüllt mit dem Anfeuern Ihrer Ladies. Glücklich genoss die Staffel nach 11:01 Stunden den grandiosen Zieleinlauf auf der Promenade von Glücksburg.

Immerhin 12 Starter aus unseren Reihen beim OstseeMan113, das konnte sich sehen lassen, ist doch die Strecke nicht zu verachten mit seinen Höhenmetern sowohl auf dem Rad als auch auf der Laufstrecke. Mareike startete mit einer eigenen Staffel und brachte ihr Rad mächtig auf Touren. Tim und Silvia bildeten ein Dreamteam, nachdem Uta krankheitsbedingt passen musste und innerfamiliär für Ersatz sorgen konnte. Nach gutem Schwimmen und einer sehr guten Radperformance konnte Tim nach weniger als drei Stunden Silvia auf die Laufstrecke verabschieden, die sich auf diesem Streckenverlauf sehr gut verkaufte. Der Lohn für dieses gute Zusammenspiel war eine Zeit von 4:53 Stunden und eine Platzierung unter den Top 10 der Mixed bzw. unter den Top 20 aller 150 Staffeln.

Aber auch die Einzelstarter konnten überzeugen. Allen voran Helga und Sanne, wobei es das glücklichere Ende für Helga gab, die in ihrer AK ganz oben auf dem Podest stand und sich über eine Endzeit von 5:22 Std. freuen durfte. Dies der wunderbare und motivierende Lohn für eine sehr gute Trainingsvorbereitung in diesem Jahr. Sanne, kam in 5:20 Stunden ins Ziel und verfehlte trotz guter Rad- und Laufzeiten ganz knapp das Treppchen.
Einen super Tag hatte auch Kaipi erwischt, für ihn reichte es in 4:45 Stunden zu Platz 8 in einer stark besetzten Ak. Besonders zufrieden mit ihren Leitungen auf dem Rad dürften auch Jörg, Stefan und Sven L. gewesen sein, alle blieben sie deutlich unter der drei-Stunden-Marke und konnten danach ebenso klar ihre Läufe unter dem Jubel des vielzähligen, hoch motivierten Publikums abspulen. Tine, Rainer und Jacqueline vervollständigten das SCI-Team. Rainer besonders glücklich über seine Schwimmzeit war letztlich auch mit seiner Radzeit sehr zufrieden und konnte sein Ziel, nämlich nicht letzter im Wettbewerb zu werden sehr deutlich toppen. Tine, super auf dem Rad, hatte leider mit Problemen beim Halbmarathon zu kämpfen. Ein Lächeln war ihr immer dann zu entlocken, wenn sie durch die Zuschauermenge parallel zum Zielkanal trabte. Doch auch für sie nahm die Pein deutlich unter der 6-Stunden-Marke ein glückliches Ende. Ebenso glücklich nach einer durchwachsenen Vorbereitung und von Wettkampfabsagen gekennzeichneten Saison kam Jacqueline nach 6:25 Stunden. Ihre Frohnatur ist durch nichts zu erschüttern, die Freude über einen gelungenen Wettkampf war ihr noch für den Rest des Tages anzusehen.

Die Groupies wollen nicht vergessen werden: Jessi und Uta, verstärkt nach ihrem Schwimmen durch Cathrin, leisteten am Rande der Rad- und Laufstrecke ganze Arbeit. Doch was sich nach dem letzten Zieleinlauf der Teamkollegen auf der Tribüne abzeichnete, das war Spaß und Freude und Feiern pur. Bis 22 Uhr wurden sämtliche Itzehoer Athleten nicht müde zu singen, zu tanzen und die nach und nach eintrudelnden Finisher hochleben zu lassen. Befeuert durch ein nimmermüdes Moderatorenteam, dem in diesem Jahr auch unser Pepo angehörte.

Fazit: Getrübt wurde dieser Tag leider durch einige heftige Radstürze, auch aus der unglücklichen Startabfolge von OM und OM113 und einer sehr unschönen Straßenverengung resultierend. Dies hat der Veranstalter zugesagt im kommenden Jahr deutlich zu ändern, so dass der Freude, dem Spaß und dem Wettkampfgeist auch in 2020 wieder kaum Grenzen gesetzt sein werden, wenn es heißt: OstseeMan/OstseeMan113 in Glücksburg.
Uta



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