Trainingslager

Trainingslager auf Mallorca

3 Apr , 2011  

Bei herrlichem Wetter, tollen Bergen und einem erstklassigen Hotel genossen wir (das sind Len, Volker, Volkmar, Björn, Olaf und Frank) eine super Trainingswoche in Port Pollenca auf Mallorca!
Streng nach dem Motto „Flach fahren kann man auch zuhause“ und gegen alle Trainingsprinzipien sind wir schon am ersten Tag zum „Einrollen“ hoch nach Formentor gefahren – man muss ja testen, was die geliehenen Drahtesel von Hürzeler hergeben! Die erste obligatorische Café-Pause des Trainingslagers war gleichzeitig der Auftakt für die Bestimmung des besten Käse- oder Schinkenbaguettes auf der Insel! Außerdem wurde nun stets gewetteifert, wer die besseren Wege findet, der Garmin oder Volkers Karte (-:
An den beiden nächsten Trainingstagen standen dann zwei längere Touren mit dem Anstieg zum Kloster Lluc bzw. Orient als Höhepunkt auf dem Programm. Zum allgemeinen Leidwesen konnten wir dem norddeutschen Wind trotz des sonst so guten Wetters nicht entkommen und mussten richtig kämpfen! Nun waren die Beine doch schon ganz schwer und der folgende Ruhetag kam allen gelegen! Glücklicherweise gelang es uns, Volker von seiner zwanghaften Idee, die Regenerationsstour auf 80km bis nach Arta auszuweiten, abzubringen und so standen abends 40 flache Kilometer auf dem Tacho. Außerdem haben wir uns noch eine regenerative Schwimmeinheit im Becken unseres Hotels gegönnt!
Am nächsten Tag hieß es, früh aufzustehen, hatten wir uns doch für die Teilnahme am Küstenklassiker entschieden. Per Shuttle wurden wir von Alcudia nach Andratx gebracht, wo es dann sofort nach oben und in die Wolken ging – das Wetter meinte es heute nicht gut mit uns und abgesehen vom Nebel konnte man nicht viel erkennen. Nach den ersten deftigen Anstiegen haben wir in Sollér – in Decken eingehüllt – eine Pause eingelegt, die etwas länger ausfiel als verhofft, da wir knapp 1h auf unsere Nudeln warten mussten, die uns den folgenden Anstieg über 16km erleichtern sollten! Oben angekommen, ging es noch etwas wellig weiter und dann endlich bergab nach Hause, wo wir dann gut 140km und 2400hm in den Beinen hatten! Die spürten wir auch noch am folgenden Tag und so wurde eine ruhige und „flache“ Ausfahrt nach Cala Ratjada geplant. Olaf, der auf den Küstenklassiker verzichtete, hatte seine Freude daran, uns anderen an den kurzen unvermeidlichen Anstiegen fertig zu machen! Das konnten Björn und Frank natürlich nicht auf sich sitzen lassen und sie lieferten sich mit ihm ein Rennen, das sie schließlich auch für sich entscheiden konnten. Währenddessen ruhten sich Volker und Volkmar in Lens Windschatten aus und quälten sie bergab mit ihrem psychologischen Leerlauf. Masse rollt (-:
Am letzten Trainingstag wollten Björn und Frank es sich nicht nehmen lassen, noch einmal in die Berge zu fahren und so kamen sie mit einem Abstecher nach Sa Calobra noch mal auf 2000 Höhenmeter. Volker, Volkmar und Olaf fuhren eine längere Flachetappe und Len hatte trotz ärztlicher Begleitung mit den Nachwirkungen der Kälte in Sollér zu kämpfen und musste zu Hause bleiben.
Insgesamt kamen wir in der Woche auf gut 700 Kilometer mit diversen Höhenmetern, die zum Ende aber immer weniger wurden (-: Trainingslehre hat eben doch ihren Sinn!
Das Trainingslager war ein Traum, wir haben uns trotz der Anstrengung super entspannen können und freuen uns jetzt darauf, dass der Sommer auch nach Norddeutschland kommt und wir weiter fleißig trainieren können!

Bilder gibts “hier!”



1 Response

  1. Len says:

    …was ich vergaß zu schreiben: Man munkelt, dass Volker asphaltierte Strände den weißen Sandstränden vorzieht (-:

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